Schneeflocken basteln: 6 Vorlagen zum Falten und Ausschneiden
Faltanleitung in sechs Schritten, sechs Schablonen von leicht bis schwer und jede Flocke auch flach zum Ausschneiden, für die Kleinen ohne Falten. Alles in einem PDF.
- DIN A4210 × 297 mm
- Hochformat1 cm Sicherheitsrand
- 100 %Druckgröße
- PDFdruckfertig
Für eine Papier-Schneeflocke faltest du ein Quadrat zum Dreieck, dann in Drittel und noch einmal in der Mitte, legst die Schablone auf und schneidest. Fenstervorlagen.de hat dafür sechs Faltschablonen von leicht bis schwer, jede zusätzlich als flache Vorlage zum Ausschneiden ohne Falten. Alles steht kostenlos in einem PDF.
Bei jeder Flocke unten siehst du links die Vorlage und rechts die Flocke, die aus genau dieser Schablone herauskommt. Die Bilder rechts sind keine Fotos, sondern aus der Schablone berechnet: So sieht die Flocke aus, wenn sauber gefaltet und geschnitten wurde. Das hilft beim Aussuchen mehr als ein Foto, auf dem jemand das perfekte Ergebnis drapiert hat.

Das PDF mit allem hat neun Seiten: die Faltanleitung, eine Seite mit allen sechs Faltschablonen, sechs kleine Flocken auf einem Blatt und jede Flocke noch einmal groß mit 18 Zentimetern Durchmesser zum direkten Ausschneiden.
Wie faltest du Papier für eine Schneeflocke?

- Quadrat zum Dreieck: ein Quadrat ab 19 × 19 Zentimetern einmal über die Diagonale falten. Aus einem A4-Blatt wird es ein Quadrat von 21 × 21 Zentimetern.
- Mitte finden: die lange Kante einmal halb knicken und wieder aufklappen. Der Knick ist später die Mitte der Flocke.
- In Drittel falten: von diesem Punkt aus die rechte Seite nach links legen und die linke darüber, bis beide Ränder genau aufeinanderliegen.
- Halbieren: das spitze Päckchen noch einmal längs falten.
- Schablone auflegen: die Spitze der Schablone in die Ecke, an der die Mitte liegt, nachzeichnen, zuerst die Löcher schneiden, dann den Rand.
- Auffalten: langsam, Lage für Lage, damit kein Steg einreißt.
Schritt 3 ist die Stelle, an der es fast immer schief wird. Liegen die Drittel nicht genau gleich breit übereinander, sind am Ende zwei Arme kürzer als die anderen. Was hilft: Leg zwei ausgeschnittene Schablonen nebeneinander. Genau so spitz, 60 Grad, muss das gefaltete Papier nach Schritt 3 sein. Ist es stumpfer, schieb die obere Lage ein Stück nach, bevor du den Knick festdrückst.
Welche Schneeflocke passt zu welchem Alter?
Die sechs Flocken sind nach Schwierigkeit sortiert. Entscheidend ist nicht das Falten, sondern wie viele kleine Schnitte durch alle Lagen gehen. Die Zahl der Löcher steht jeweils dabei, damit du siehst, wie viel aus wenigen Schnitten wird.
Sechsstern: leicht, ab 6 Jahren, das Falten mit Hilfe

Sechs breite Zacken und nur zwei Kerben. Die richtige Flocke für den ersten Versuch, weil fast nichts abbrechen kann. In der Schablone sind es zwei Schnitte, nach dem Auffalten 12 Löcher.
Tannenzweig: leicht, ab 6 Jahren, das Falten mit Hilfe

Der Rand bekommt Stufen, die nach dem Auffalten wie kleine Zweige aussehen. Alle Kerben liegen so, dass die Schere gut herankommt. In der Schablone sind es drei Schnitte, nach dem Auffalten 18 Löcher.
Kristall: mittel, ab 8 Jahren

Gezackte Arme und ein rundes Loch. Das Loch ist der schwierige Teil: Rund schneiden durch viele Lagen gelingt leichter, wenn du zuerst mit der Scherenspitze einstichst und dann im Kreis schneidest. In der Schablone sind es vier Schnitte, nach dem Auffalten 30 Löcher.
Blüte: mittel, ab 8 Jahren

Ein weicher, runder Rand ohne Spitzen. Zwei der Löcher sitzen genau auf der Faltkante, dort schneidest du nur einen Halbkreis. In der Schablone sind es vier Schnitte, nach dem Auffalten 36 Löcher.
Eisblume: schwer, ab 10 Jahren und für Erwachsene

Die Löcher liegen dicht beieinander, deshalb dünnes Papier nehmen und langsam schneiden. In der Schablone sind es acht Schnitte, nach dem Auffalten 72 Löcher.
Spitzenstern: schwer, ab 10 Jahren und für Erwachsene

Lange, schmale Schlitze, die nach dem Auffalten zu Ringen werden. Die Papierstege zwischen den Schlitzen sind schmal. Wer hier zu schnell schneidet, hat am Ende zwei Flocken statt einer. In der Schablone sind es vier Schnitte, nach dem Auffalten 24 Löcher.
Welches Papier lässt sich am besten schneiden?
Nach dem Falten liegen zwölf Lagen übereinander. Bei normalem Kopierpapier mit 80 g/m² ist das Päckchen gut einen Millimeter dick, und genau dort scheitert eine Kinderschere. Butterbrotpapier oder Transparentpapier sind dünner, lassen sich deutlich leichter schneiden und leuchten am Fenster sogar ein bisschen. Kopierpapier nimmst du für die leichten Flocken, für Eisblume und Spitzenstern lieber das dünnere Papier.
Wenn du Origamipapier mit 15 × 15 Zentimetern hast: Die Schablonen sind für ein Quadrat ab 19 Zentimetern gemacht. Druck die Seite mit den Faltschablonen dafür mit 80 Prozent, dann passen sie auf das kleinere Quadrat.
Ab welchem Alter klappt das allein?
Falten können Kinder ab etwa sechs Jahren, wenn jemand bei Schritt 3 mit hinschaut. Das Schneiden durch zwölf Lagen braucht mehr Kraft und eine scharfe Schere, deshalb kommen die mittleren Flocken ab acht und die schweren ab zehn Jahren in Frage. Für Kinder im Kindergarten gibt es einen Weg ohne Falten: die sechs kleinen Flocken auf einem Blatt. Da wird nur eine Lage geschnitten, und das Ergebnis sieht am Fenster genauso aus.
Wie kommen die Schneeflocken ans Fenster?
Am besten oben mit einem kurzen Streifen Klebeband oder an einem Faden, der vom Fensterrahmen herunterhängt. Flächig aufs Glas kleben würde ich Papier im Winter nicht, weil sich an der kalten Scheibe Feuchtigkeit sammelt. Warum das so ist, steht bei den Fensterbildern für Weihnachten. Und wenn im Januar alles wieder runter soll: so gehen Klebereste ab.
Wer lieber malt als schneidet, findet bei den Weihnachtsmotiven ein Blatt mit über zwanzig Schneeflocken und Eiskristallen zum Ausmalen.
